Herausforderungen beim M&A Target Screening

Wir starten mit einer idealtypischen Situation. Der Käufer hat eine klare M&A Strategie und weiß genau was er kaufen will.
Bei der Suche ist es wichtig zunächst eine vollständige Longlist zu erstellen, möglichst effizient und idealerweise nach Relevanz sortiert. Danach wird die Liste weiter ausgedünnt, es wird der strategische kulturelle und finanzielle Fit geprüft.
In einer idealen Welt habe ich natürlich Zugang auch zu allen Informationen, nutze Datenbanken und KI Tools. In der Praxis stehe ich jedoch oft vor dem Problem, dass Informationen gar nicht auf den ersten Blick so einfach verfügbar sind. Und die M&A Ziele sind oft auch nicht klar definiert.
Die Geschäftsführung hat in einem Strategiemeeting beschlossen, einen neuen Markt zu erobern, durch den Aufbau einer lokalen Produktion. Ein Greenfield Ansatz würde zu lange dauern, daher soll ein bestehendes Produktionsunternehmen gekauft werden.
Wo ist das Problem bei dem klassischen Prozess? Erstens: Es kann nicht sichergestellt werden, dass die Liste vollständig ist. Zweitens: Eine intensive Recherche dauert teilweise mehrere Wochen und berücksichtigt trotzdem nur eine sehr überschaubare Anzahl von Kriterien.
Und am Ende ist man natürlich abhängig von dem Netzwerk und den Beratern, die man einsetzt und muss sich auf deren Erfahrung und Bauchgefühl verlassen.
Mit KI unterstützten Tools hat man es deutlich leichter, man ist schneller, systematischer und es ist objektivierbarer.
Verfasst von Mathias Westerbarkei | Westfälische Corporate Finance GmbH
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