Zum Inhalt springenWestfälische Corporate Finance GmbH

Verkaufsprozess

Wir kümmern uns um jede Nachfolge.

Vom ersten vertraulichen Gespräch bis zum Vollzug. Persönlich geführt durch Mathias Westerbarkei.

Verkaufsprozess

Für welche Unternehmer wir arbeiten

Inhabergeführte Familienunternehmen und Gesellschafter mit signifikanter Beteiligung. Für Sie ist der Verkauf ein Lebensereignis, keine Portfolioentscheidung.

Transaktionsgröße

Von rund einer Million bis einhundert Millionen Euro Unternehmenswert. Kleinere Mandate, die andere M&A-Berater ablehnen, sind bei uns ausdrücklich willkommen.

Branchen

Maschinenbau, Anlagenbau, Automotive, Aviation, IT und Bau. Cross-Border-Erfahrung in Europa, Nordamerika und Asien.

Region

Verankerung in Westfalen, überregionale Reichweite in ganz Deutschland, international über den Bundesverband Mergers & Acquisitions gem. e.V. und Crowe Global Corporate Finance.

Typische Situationen

Nachfolge, strategischer Verkauf, Vorbereitung über ein Exit-Readiness-Mandat, Verkauf einer Sparte oder Tochtergesellschaft aus einem Konzern (Carve-out), Verkauf aus dem Portfolio eines Family Office.

Zwei Wege, ein Anspruch

Für jede Transaktionsgröße der passende Weg, ohne Abstriche an Qualität.

Transaktionen ab zehn Millionen Euro

Vollumfänglich persönlich begleiteter Prozess. Individuelle Bewertung, maßgeschneiderte Käuferansprache, Senior-Partner-Betreuung über den gesamten Prozess.

Transaktionen bis zehn Millionen Euro

Digitalisierter M&A-Prozess mit KI-Unterstützung. Gleiche Prozessqualität, automatisierte Dokumentation, effiziente Bewertung. Schneller und bezahlbar auch für den kleineren Mittelstand.

So arbeiten wir

Vom Erstgespräch bis zum Vollzug in fünf klar strukturierten Phasen.

01

Erstgespräch

Vertraulich und unverbindlich. Wir prüfen, ob ein Verkauf der richtige Weg für Sie ist.

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Diagnose der Verkaufsreife (Sale Readiness) und Klärung des Entscheidungsverbunds

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Strategische Handlungsoptionen, Verkaufskonzept und Prozesstyp

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Rahmenbedingungen: Budget, Beraterteam, Zeitplan

Leitfragen

Wenn Sie in zwei Jahren aus dem Fenster Ihres früheren Büros schauen und ein Fremder führt Ihr Unternehmen, was wäre für Sie ein erfolgreicher Ausgang?

Wer außer Ihnen muss am Ende zustimmen, damit ein Verkauf zustande kommt?

Sind Sie bereit, nach dem Vollzug (Closing) noch zwölf bis achtzehn Monate operativ gebunden zu bleiben, oder ist ein sofortiger Schnitt die Voraussetzung?

02

Bewertung und Vorbereitung

Wir bewerten Ihr Unternehmen, bereiten die Verkaufsunterlagen vor und definieren den Käuferkreis.

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Indikative Bewertung nach mehreren Methoden

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Bereinigung des operativen Ergebnisses (EBITDA-Normalisierung)

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Aufbau und Strukturierung des Datenraums

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Verkaufsstory, Kurzprofil (Teaser) und ausführliches Verkaufsmemorandum (Information Memorandum)

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Käuferuniversum mit klaren Auswahlkriterien

Leitfragen

Welche Umsätze und Margenbestandteile sind personen- oder kundenabhängig, und was passiert, wenn Sie nicht mehr im Haus sind?

Welche Themen (Altlasten, Verfahren, Pensionsverpflichtungen, Klauseln zum Inhaberwechsel) würden Sie als erstes prüfen, wenn Sie Ihr eigenes Unternehmen kaufen müssten?

Welche Vermögensgegenstände liegen aktuell in der Gesellschaft, die Sie nicht mitverkaufen wollen, und ist die Herausnahme steuerlich durchdacht?

03

Käuferansprache

Wir sprechen passende Käufer vertraulich an, holen Angebote ein und bringen die beste Auswahl in die Verhandlungen.

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Diskrete Ansprache und Vertraulichkeitsvereinbarungen

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Erste schriftliche Aufforderung an die Käufer (Process Letter I), ein unverbindliches indikatives Angebot abzugeben

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Management-Präsentationen und Standortbesichtigungen

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Zweite schriftliche Aufforderung (Process Letter II), ein verbindliches Angebot abzugeben

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Angebotsvergleich nach Preis, Struktur, Finanzierungssicherheit, Vollzugsrisiko und strategischem Fit

Leitfragen

Gibt es Wettbewerber, Kunden oder Lieferanten, an die unter keinen Umständen Informationen gelangen dürfen, auch nicht anonymisiert?

Mit welchem Käuferprofil (Stratege, Finanzinvestor, Family Office) hätten Sie persönlich das größte Unbehagen und warum?

Welche Mindestbewertung wäre der Punkt, an dem Sie den Prozess abbrechen würden, und ist diese Zahl mit den mitberechtigten Gesellschaftern abgestimmt?

04

Verhandlung und Due Diligence

Wir begleiten die Due Diligence, verhandeln den Kaufvertrag und schützen Ihre Interessen bis zur Beurkundung (Signing).

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Exklusivität mit klar definierter Laufzeit

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Betreuung der Kaufinteressenten im Datenraum und Beantwortung ihrer Rückfragen

·

Verhandlung des Kaufvertrags: Kaufpreis, Garantien, erfolgsabhängige Nachzahlungen (Earn-out), gegebenenfalls Garantieversicherung (W&I)

·

Einforderung der verbindlichen Finanzierungszusage vor der Beurkundung

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Vorbereitung der Beurkundung und aller Anlagen des Kaufvertrags

Leitfragen

Wie weit sind Sie bei Garantien, Freistellungen und Haftungshöchstbeträgen bereit zu gehen, und haben Sie einen Transaktionsanwalt, der Ihre Position verteidigt?

Akzeptieren Sie eine erfolgsabhängige Nachzahlung (Earn-out), und wenn ja, welcher prozentuale Anteil und welche Laufzeit wären das Maximum?

Falls der Käufer seine Finanzierung kurz vor der Beurkundung verliert oder die Bewertung durch Erkenntnisse aus der Due Diligence drücken will, wie reagieren Sie, und wer entscheidet?

05

Abschluss

Wir führen Sie bis zum Vollzug (Closing). Anteile werden erst übergeben, wenn die Kaufpreiszahlung gesichert ist.

·

Systematische Prüfung aller Voraussetzungen für den Vollzug (Kartellfreigaben, Gesellschafterbeschlüsse, Bankenzustimmungen)

·

Unterstützung bei der Kommunikation gegenüber Belegschaft, Kunden und Lieferanten zwischen Beurkundung und Vollzug

·

Koordination einer Garantieversicherung (W&I) und gegebenenfalls Treuhand-Strukturen (Escrow), gegebenenfalls über externe Partner

·

Anteilsübergabe erst nach gesicherter Kaufpreiszahlung

·

Beratung bei der Vorbereitung der Übergabephase

Leitfragen

Wie läuft die Kommunikation gegenüber Belegschaft, Kunden und Lieferanten zwischen Beurkundung und Vollzug, und wer übernimmt welche Gespräche persönlich?

Welche Rolle wollen Sie nach dem Vollzug übernehmen, und ist diese vertraglich fixiert?

Haben Sie mit Ihrem Steuerberater geklärt, wie der Kaufpreis fließen soll, und wann das entschieden sein muss?

Unsere Haltung

Drei Grundsätze, ohne die wir kein Mandat annehmen.

01

Vorbereitung schlägt Tempo

Einen Verkauf können Sie nur einmal richtig führen. Der deutsche M&A-Markt ist klein. Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Investoren und Berater tauschen sich aus. Ein sichtbar abgebrochener Prozess lässt sich später nur schwer wiederholen. Deshalb investieren wir in den ersten beiden Phasen mehr Zeit als andere.

02

Ein guter Deal für beide Seiten

Wir legen bekannte Risiken früh auf den Tisch, bevor die Käuferseite sie findet. Ehrliche Kommunikation vom ersten Tag bis zum Vollzug. Ein Deal, über den sich beide Parteien auch zehn Jahre später noch beim Kaffee treffen können.

03

Vertraulichkeit ohne Ausnahme

Ihr Unternehmensname wird zu keinem Zeitpunkt ohne Ihre Zustimmung genannt. Jeder potenzielle Käufer unterzeichnet vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Niemand erfährt davon, bis Sie es entscheiden.

An Ihrer Seite

Mathias Westerbarkei

Mathias Westerbarkei, über 25 Jahre M&A-Erfahrung im industriellen Mittelstand. Achtzehn Jahre Leiter Mergers & Acquisitions bei CLAAS KGaA mbH, CFO der DTS IT AG, Investment Manager im Family Office der Goldbeck-Gruppe.

Mitglied im Bundesverband Mergers & Acquisitions gem. e.V., Arbeitskreis Bewertung. Zugang zu Crowe Global Corporate Finance für internationale Käuferansprache. Co-Autor im Standardwerk Post Merger Integration Excellence (Gerds und Schewe, fünfte Auflage) mit einem Beitrag zur Renault-Agriculture-Integration bei CLAAS.

Unsere Leistung ist die Begleitung des Verkaufsprozesses von der ersten Stunde bis zum Vollzug. Rechtliche und steuerliche Beratung erfolgt durch die von Ihnen beauftragten Rechtsanwälte und Steuerberater, gegebenenfalls aus unserem Netzwerk empfohlen.

Vergütung

Unser Honorar ist eine Kombination aus monatlichem Retainer und einer erfolgsabhängigen Komponente, die erst beim Vollzug der Transaktion fällig wird. Damit teilen wir das Risiko mit Ihnen.

Die genaue Struktur stimmen wir individuell ab. Sie hängt von Transaktionsgröße, Komplexität und gewähltem Prozesstyp ab. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch erhalten Sie ein konkretes Angebot.