Westfälische Unternehmergespräche

Wie geht es im Mittelstand nun weiter? Die in den letzten Jahren mühsam aufgebauten eisernen Reserven sind durch Corona leer gespült, die Eigenkapitalpolster stark reduziert. Trotzdem ist die Liquidität - teilweise durch staatliche Unterstützung - bis auf weiteres gesichert und die Unternehmen sind weitgehend stabilisiert. Nach einigen harten Monaten steigen die Umsätze endlich wieder. Aber alle fahren auf Sicht.
Für einen Unternehmer ist das alles aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Ganz im Gegenteil. Gerade jetzt geht es darum, die Köpfe zusammenzustecken, um im Rahmen von Unternehmergesprächen, innerhalb von starken, mittelständisch geprägten Industrieclustern wie zum Beispiel in Westfalen, gemeinsam den Wandel zu gestalten.
Viele bahnbrechende, disruptive Innovationen entstehen in unternehmerischen Netzwerken (siehe Silicon Valley), nicht nur in den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen. Ein regelmäßiger und offener Austausch über strategische Opportunitäten und die Offenlegung des eigenen Know Hows in einem vertrauten, regionalen Kreis von nicht zueinander im Wettbewerb stehenden Unternehmen kann die Generierung von neuen Geschäftsmodellen und strategischen Chancen erheblich beflügeln oder sogar erst ermöglichen.
Über den Tellerrand des eigenen Unternehmens zu denken und in Netzwerken mit anderen Unternehmern zu agieren, ist daher in der aktuellen Zeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Verfasst von Mathias Westerbarkei | Westfälische Corporate Finance GmbH
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